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Bauernhofmuseum Illerbeueren

Das schwäbische Bauernhofmuseum Illerbeuren ist das Freilichtmuseum für den Regierungsbezirk Schwaben. Es ist das älteste Museum seiner Art im süddeutschen Raum. Das Illerbeurer Museum gehört zwar nicht zu den flächenmäßig großen Freilichtmuseen. Von der Schmiede über die kleine Kapelle bis hin zum mächtigen Bauernhof sind über 15 Gebäude zu besichtigen, die im inneren mit allem ausgestattet sind, was die Menschen brauchten und gern hatten. Dazu kommen Spezialabteilungen wie das einmalige schwäbische Schützenmuseum, Handwerksstätten, ländliche Kleidung und Tracht, Flachs- und Milchverarbeitung, Wagen und Schlitten, Vorratshaltung.
Zu einer besonderen Attraktion ist der mächtige Nattererhof geworden, der die jüngste Vergangenheit (1950 bis 1970) zeigt. Und seit 1996 geben die Wasserpumpstation aus Reicholzried sowie das Windrad aus Kraiberg Einblicke in die frühe Technik auf dem Land.
Alljährlich zeigt das Museum Sonderausstellungen und führt eine Reihe besonderer Veranstalten (z.B. die Handwerkstage am zweiten Septemberwochenende, wo 60 bis 70 Akteure alte Handwerkstechniken demonstrieren) durch. Für Schulklassen - und natürlich interessierte Erwachsenengruppen - werden "Museumstage" angeboten, in deren Rahmen man zum Beispiel Brot bäckt, Seife kocht oder Wäsche wäscht - natürlich alles nach den früheren Verfahren.
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Ottobeuren
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In einem von Wäldern umgebene Tal, ca. 12 km in süd-östlicher Richtung von Memmingen entfernt, liegt Ottobeuren. Mit 8000 Einwohnern eine kleine oberschwäbische Marktgemeinde. Uot kultivierte um 550 n.Chr. das sumpfige Waldgelände an der westlichen Günz und schuf einfache Behausungen. Nach einem langen Krieg mit Franken, 196 Jahre später, kam Graf Silach als Gaugraf nach Ottobeuren. Dessen Sohn Toto gründete als erster Abt das erste Benediktinerkloster. Nachdem in 700 Jahren das Kloster immer nur erweitert wurde und eine einheitliche Baustruktur nicht mehr zu erkennen war, entschied sich Abt Rupert Ness für einen Neubau des Klosters und der Kirche. In seiner jetzigen Form wurde die Abtei im 18.Jahrhundert von Simpert Kramer und Johann Michael Fischer erbaut. Zwei Generationen lang arbeiteten Künstler an dem barocken Bauwerk, das unter anderem eine eigene Bibliothek und einen Theatersaal besitzt. Gleich neben diesen Räumen findet man den "Hohen Saal", der wegen seiner vielen Kaiserstatuen auch Kaisersaal genannt wird. Die zur Abtei gehörende Basilika wird als Meisterstück eingestuft. Im Innenraum beeindrucken die Deckenfresken der drei triumphalen Kuppeln; 1200 Engel und Putten bevölkern den "Himmel von Ottobeuren"! Aus der Zeit um 1300 stammt das Gnadenkreuz am Kreuzaltar. Es wurde von Michael Feuchtmayer, der auch die Kanzel geschaffen hat, angefertigt. Das berühmte Chorgestühl stellt in seinem Relief 32 Jünglinge dar, die aus Lindenholz geschnitzt und vergoldet sind. Weiterhin hat der Ort auch ein jahrhundertealtes Rathaus und behäbige Bürgerhäuser aufzuweisen. Weitere Informationen finden sie auf den offiziellen Seiten von Ottobeuren. www.ottobeuren.de |
